07.02.2012

Die Unterlidkorrektur

Eine Unterlidkorrektur ermöglicht dem Patienten einen jugendlicheren und wacheren Gesichtsausdruck. Ein solcher Eingriff kann bei manchen Menschen maßgebliche Verbesserungen bewirken. Ob im privaten oder im beruflichen Leben kann ein frischerer Augenaufschlag positiven Einfluss nehmen. Das Ausdrucksvermögen wird stark verbessert und Signale wie Sympathie, Abneigung oder Stärke können besser vermittelt werden. Bei der Unterlidkorrektur, auch Unterlidstraffung genannt, werden die überflüssige Haut oder kleine Fettpölsterchen entfernt, sodass die Schwellung unter den Augen anschließend nicht mehr oder nur noch bedingt vorhanden ist. Diese Schwellungen unter den Augen sind besser bekannt als die lästigen Tränensäcke, welche allerdings nichts mit den „wahren“ Tränensäcken gemein haben. Es sind Fettansammlungen, die die Haut unglücklich vorwölben. Sie entwickeln sich im Alter, können aber bei einigen Patienten auch erblich veranlagt sein. Junge Menschen lassen sich meist aufgrund einer Muskelüberaktivität behandeln. Weitere Gründe für eine Unterlidkorrektur können eine Erschlaffung der Haut oder der Muskulatur sein.

Der Operateur zieht den Schnitt bei der Operation vom äußeren Augenwinkel etwa zwei Millimeter lang direkt unter den Wimpern. Anschließend reduziert oder entnimmt er die Fettdepots. Um anschließend eine faltige Haut zu vermeiden, wird dem Patienten meist auch noch ein Teil der Haut entfernt, da diese Operation nahe am Auge statt findet, ist es ratsam Chirugen, welche Augenheilkunde praktiziert oder gelernt haben, zu bevorzugen.

 

Der Chirurg entfernt die Haut in einem keilförmigen Streifen und streicht die Haut nach außen hin glatt. Damit ein erneutes Erschlaffen der Haut verhindert werden kann, befestigt der Chirurg den Lidmuskel an der Knochenhaut der äußeren Augenhöhlen. Zum Abschluss werden die Hautränder nahtlos aneinander gelegt und mit der so genannten intracutanen Naht verschlossen. Anschließend wird noch ein spezielles Pflaster angelegt, welches die Wunde abdeckt und schlimme Schwellungen zum größten Teil verhindert. Der Schnitt ist minimal, so dass nach erfolgreicher Abheilung der Narben, diese kaum noch sichtbar sind. Für den Eingriff an sich sollten Sie circa eine Stunde einplanen, denn bei dieser Operation bedarf es größter Sorgfalt und Präzision, um anschließend ein optimales und vor allem symmetrisches Ergebnis zu erzielen. Bei dieser Operationsmethode können Sie zwischen einer lokalen Betäubung und einer allgemeinen Narkose wählen. Bei der Wahl, welche Narkotisierung gewählt wird, dürfen aber nicht nur Sie Ihre Wünsche mit einbringen, sondern auch der Arzt wird versuchen, Sie von seinen Vorlieben zu überzeugen. Befindet sich der Patient unter Vollnarkose, ist es für den Chirurgen einfacher, da die Augen in diesem Moment nicht zucken.