Die Oberlidkorrektur
Die Oberlidkorrektur verspricht den Patienten einen deutlich wacheren und jüngeren Augenaufschlag. Dies kann nicht nur im Beruf, sondern auch privat höhere Erfolgschancen bedeuten, denn die Augen spielen im gesamten Ausdrucksvermögen des Gesichts eine unglaublich große Rolle. Müdigkeits- oder Alterserscheinungen gehören somit der Vergangenheit an.
Bei der Oberlidkorrektur werden dem Patienten kleine Fettpölsterchen oder überschüssige Haut über dem Lid entfernt oder reduziert. Dadurch können die lästigen Schlupflider erfolgreich bearbeitet werden. Kurz vor der Operation misst der Operateur die überschüssige Haut, beziehungsweise die Fettpolster aus, die zu entfernen sind. Während der Lidkorrektur setzt der Chirurg an der Lidfalte einen Schnitt. Über ihm entfernt der Chirurg dann einen sichelartigen Haut-, beziehungsweise Fettstreifen. Um ein absolut optimales Ergebnis zu erzielen, entfernt man meistens zusätzlich noch einen kleinen Teil des Muskel- oder Bindegewebes. Oftmals erfährt die Muskulatur dadurch eine deutliche Schwächung, wodurch die Augenbrauen nach unten hin absinken. Aus diesem Grund befestigt der Chirurg die Augenbrauen an der Knochenhaut. Diesen Vorgang bezeichnet man in der Medizin als „brow pexy“ – zu Deutsch: Brauenbefestigung. Nach diesem Schritt wird die Wunde mit einer feinen Naht wieder verschlossen und mit so genannten Steri- Strips (spezielle Pflaster) abgedeckt.

Der Patient wird nach dem Verblassen der Narben kaum noch etwas erkennen können, da die meisten Chirurgen den Schnitt direkt in der natürlichen Lidfalte setzen. Abgesehen davon, sind die Narben so klein, dass sie nur von einem Spezialisten auf den ersten Blick entdeckt werden können.
Operiert wird meistens nur mit einer Lokalanästhesie und eventuell mit Beruhigungsmitteln. Sollte eine Oberlidkorrektur in Verbindung mit einer Unterlidkorrektur durchgeführt werden, was des öfteren vorkommt, kann auch eine Vollnarkose gewählt werden. Der Eingriff dauert meistens zwischen 50 und 60 Minuten. Die Operationsdauer ist abhängig von dem Ausmaß des jeweiligen Eingriffs und natürlich der Schnelligkeit des behandelnden Arztes.
