07.02.2012

Lidkorrektur mit Botox

Die Lidkorrektur mit Botox eignet sich hervorragend für eine Behandlung von den sogenannten „Krähenfüßen“. Diese Alterserscheinungen lassen sich nicht operativ entfernen. Eine andere Lidkorrekturmethode würde demnach bei diesen Krähenfüßen nicht möglich sein. Bei der Lidkorrektur mit Botox wird dem Patienten das Mittel Botulinumtoxin A direkt unter die Haut in die Nervenzellen injiziert. Die Nervenzellen werden dadurch in ihrer Arbeit, die Signale an die Gesichtsmuskulatur zu senden, stark behindert. Je nach Höhe der Botoxinjektion werden die Bewegungen der Gesichtsmuskulatur sehr stark eingeschränkt oder sogar eingestellt. Infolgedessen wird die Mimik des jeweiligen gehemmt. Die kleinen Fältchen, die sich mit dem Alter um die Augen herum gebildet haben, werden dadurch nicht mehr so stark sichtbar.
Eine Lidkorrektur mit Botox dauert etwa zwanzig Minuten. Anschließend kann der Patient die Klinik wieder verlassen und seinen alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Ein Ergebnis lässt sich bereits nach drei bis fünf Tagen erkennen. Das Endergebnis wird allerdings erst nach zwei Wochen zu erkennen sein, wenn sich die vollständige Wirkung des Botox entfaltet hat. Die Lidkorrektur, beziehungsweise jede Behandlung mit Botox, hat aber, zum Beispiel im Gegensatz zur Skin Resurfacing Lidkorrektur, einen entscheidenden Nachteil. Dieser besteht darin, dass das Ergebnis nur etwa drei bis sechs Monate anhält und man sich dann erneut auf den Weg zum Schönheitschirurgen machen muss. Abgesehen davon birgt die Lidkorrektur mit Botox einige Risiken und Nebenwirkungen.

 

 

Auch wenn die Verträglichkeit von Botox sehr gut ist und die Nebenwirkungen sehr selten und meistens nur vorübergehend sind, sollen sie hier nicht unerwähnt bleiben. So kann unter anderem im Bereich der Augen ein Juckreiz auftreten. Außerdem können Blutergüsse oder Infektionen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder Gliederschmerzen die vorübergehende Folge einer Behandlung mit Botox sein. Auch ein Hautausschlag ist möglich.
Wenn sich die Substanz im Gewebe verbreitet, können die Oberlider oder die Augenbrauen für kurze Zeit herabhängen. Auch kurzfristige Sehstörungen können auftreten, wenn sich der Wirkstoff im Gewebe verteilt.