Gesichtsstraffung - Facelift
Beim Facelift handelt es sich um eine Form der ästhetischen Chirurgie. Durch einen operativen Eingriff wird bei den Patienten eine Hautstraffung im Gesicht herbeigeführt. Falten werden auf diese Art beseitigt und ein allgemein jüngeres Aussehen wird erreicht. Die Technik des Facelift wird bereits seit mehr als dreißig Jahren vorgenommen und wurde seitdem ständig weiterentwickelt. Inzwischen existiert eine Reihe von Verfahren des Faceliftigs. Prinzipiell sind die Regionen Stirn (oberes Facelift) sowie Wangen und Hals (unteres Facelift) zu unterscheiden, für die jeweils unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden.
Ablauf der Behandlung:
Prinzipiell werden beim Facelift kleine Schnitte im Bereich des Haaransatzes, um die Ohren oder am Nacken durchgeführt. Diese Schnitte können offen oder auch Minimalinvasiv durchgeführt werden, die Gesichtsstraffung erfolgt dann mit Hilfe spezieller endoskopischer Werkzeuge. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, im Halbschlaf oder mittels örtlicher Betäubung. Die Haut und das darunter liegende Muskel-, Fett- und Bindegewebe wird gestrafft und überschüssiges Gewebe wird entfernt (SMAS- Methode). Unter Umständen wird bereits entnommenes Gewebe zum Auffüllen eingefallener Gesichtspartien verwendet, zur Fixierung werden oft dünne Fäden eingezogen, um die gewünschte Form zu erhalten. Wenn die Operation ohne Komplikationen verläuft, ist bereits nach wenigen Wochen eine Verbesserung des Aussehens erreicht. Die Hautalterung wird allerdings auf diese Weise nicht aufgehalten, nach einigen Jahren kann eine Nachbehandlung erforderlich sein.
Risiken und Nebenwirkungen:
Eine natürliche Folge des Eingriffs sind Schwellungen, Blutergüsse und Nachblutungen, die in der Regel aber nach einigen Tagen abklingen. Zudem können Infektionen oder allergische Reaktionen auf verwendete Materialien auftreten. Komplikationen durch das Anästhetikum sind möglich. Auch Beeinträchtigungen der Nerven an der Kopfhaut (unter Umständen irreversibel) kommen vor, unter Umständen entstehen bleibende Narben, wenn der Wundheilungsprozess gestört wird. Je nach Erfahrung und Fertigkeit des Arztes können Liftings auch Verzerrungen in der Gesichtssymmetrie oder ein maskenhaftes Gesichtsbild zur Folge haben. Bei Schnittführungen auf der Mitte des Kopfes kann es zu einer Verzerrung der Augenbrauen oder einem nach hinten verschobenen Haaransatz kommen.

