Mögliche Risiken und Komplikationen im Ausland
Im Allgemeinen bestehen bei einer Lidkorrektur im Ausland die gleichen Risiken, wie auch in Deutschland, mit dem Unterschied, dass das Auftreten dieser möglichen Komplikationen im Ausland deutlich häufiger ist. So treten Komplikationen wie unter anderem Infektionen und Entzündungen der Wunde, asymmetrische Ergebnisse, Medikamentenunverträglichkeiten, Wundheilungsstörungen und Nachblutungen im Ausland deutlich häufiger auf. Aber auch die Begleiterscheinungen, wie Schwellungen, Spannungsgefühle der Haut und Blutergüsse im Operationsbereich sind öfter anzutreffen, als in Deutschland.
In Deutschland werden die Nähte intracutan verschlossen. Das bedeutet im Klartext, dass die Narben nach erfolgreicher Abheilung gar nicht oder nur kaum zu sehen sind. Im Ausland werden die Nähte teilweise noch „normal“ verschlossen. Dadurch sind beim Patienten die Narben um die Augen nach der Abheilung noch deutlich zu erkennen. Außerdem kann sich eine unschöne Narbenverformung bilden, wenn der Chirurg die Wunde nicht fachgerecht verschlossen hat.
Hierzulande sind größere Komplikationen bei einer Lidkorrektur nahezu auszuschließen, da die meisten plastisch- ästhetischen Chirurgen viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen. Im Ausland muss dies nicht unbedingt der Fall sein. Überall sind „schwarze Schafe“ zu finden, die keine qualifizierte Ausbildung abgeschlossen haben.

Diese Chirurgen operieren auf diesem Gebiet, um ihren Lohn aufzubessern. Wenn der Patient sich von einem solchen Schönheitschirurgen operieren lässt, können Komplikationen wie Hornhautverletzungen, Beeinträchtigungen der Sehstärke oder Verletzungen der Augäpfel, der Tränendrüse oder der Augenmuskeln häufiger auftreten. Auch das Entnehmen von zu viel Gewebe kann beim Öffnen und Schließen der Lider Probleme bereiten. Um der Gefahr zu entgehen, eine dieser Komplikationen zu erleiden, sollten Sie sich ein ganz genaues Bild über die Qualifikation des behandelnden Arztes und der Hygienebedingungen der Klinik machen.
